Die Zukunft des EV-Ladens sicher gestalten – mit integrierter Cybersecurity
Eine einzige Schwachstelle kann ausreichen, um ein ganzes Stromnetz zu beeinträchtigen, nachhaltigen Schaden für eine Marke zu verursachen und sogar die Sicherheit von Menschen zu gefährden.
Wie jedes vernetzte Gerät können auch EV-Ladenetzwerke Ziel von Cyberangriffen werden. Jede Schnittstelle stellt dabei ein potenzielles Risiko dar – sei es die Cloud-Plattform, das Fahrzeug, das Stromnetz, ein Energiemanagementsystem oder die Apps, die Nutzer täglich verwenden.
Die Vorteile eines vernetzten Ladenetzwerks überwiegen die potenziellen Risiken bei weitem. Das gilt jedoch nur dann, wenn Hersteller das Thema Cybersecurity konsequent ernst nehmen.
Aus diesem Grund führen Regulierungsbehörden in der EU und weltweit zunehmend strengere Anforderungen an die Cybersicherheit ein. Seit August 2025 müssen EV-Ladestationen die neuen Vorgaben der europäischen Funkanlagenrichtlinie (RED) gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2022/30 erfüllen. Im Fokus stehen dabei der Schutz von Netzwerken, personenbezogenen Daten und die Vermeidung von Betrug, damit Nutzer umfassend geschützt bleiben.
Sicherheit von Beginn an integriert
Bei Peblar beginnt Cybersecurity bereits in der ersten Phase der Produktentwicklung. Sicherheit wird von Anfang an in Software und Hardware integriert und bei jedem Update erneut überprüft.
So stellen wir sicher, dass unsere Ladestationen sicher, normkonform und zukunftsfähig bleiben – und Nutzer sich jederzeit auf eine Peblar-Ladestation verlassen können. Da Sicherheit von Beginn an Teil des Entwicklungsprozesses ist, wird sie nicht erst nachträglich ergänzt, sondern begleitet jede Phase des Produktlebenszyklus.

Zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen gehören:
- EN 18031-zertifiziert: Unsere Ladestationen erfüllen die europäischen Cybersecurity-Anforderungen für vernetzte Funkanlagen gemäß der RED- Verordnung (EU) 2022/30.
- Verschlüsselte Kommunikation (OCPP 1.6-J): Sämtliche Datenübertragungen zwischen Ladestation und Backend werden verschlüsselt, um Manipulationen und unbefugten Zugriff zu verhindern.
- Over-the-Air-Updates (OTA): Sicherheitsupdates und Verbesserungen können sicher und remote aufgespielt werden, ohne dass ein Vor-Ort-Einsatz erforderlich ist.
Gemeinsam sorgen diese Maßnahmen dafür, dass jede Peblar-Ladestation ein sicherer Bestandteil eines vernetzten Systems ist und Nutzer, Betreiber sowie das Stromnetz schützt.
Cybersecurity ist niemals abgeschlossen
Die Absicherung von Ladestationen ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein kontinuierlicher Prozess aus Testen, Überprüfen und Verbessern. Deshalb führen wir laufend automatisierte Prüfungen durch, um sicherzustellen, dass mit neuen Softwareversionen keine Schwachstellen entstehen.
Der Kampf gegen Cyberkriminalität ist nie vollständig beendet. Wir sind jedoch überzeugt, dass unser Ansatz, Sicherheit bereits in Entwicklung und Produktion zu verankern, Nutzer und Ladenetzwerke heute schützt und gleichzeitig die Grundlage für die sichere Zukunft der Elektromobilität schafft.
Von der ersten Entwicklungsentscheidung bis zum laufenden Betrieb ist Cybersecurity integraler Bestandteil jeder Peblar-Ladestation. So sorgen wir dafür, dass Betreiber und Nutzer den Herausforderungen einer zunehmend vernetzten Energiewelt mit Vertrauen begegnen können.
Möchten Sie mehr erfahren?
Unser Reliability Whitepaper zeigt, wie Peblar die drei zentralen Säulen Entwicklung, Produktion und Cybersecurity miteinander verbindet, um zuverlässige und sichere EV-Ladeinfrastruktur bereitzustellen.
Jetzt Whitepaper herunterladen.
