Man kann viele Prozesse automatisieren, aber bei einer Frage oder einem Problem wollen Kunden auch einfach jemanden sprechen können. Diese Erreichbarkeit und persönliche Unterstützung werden enorm geschätzt.
Laadkompas unterstützt Privat- und Geschäftskunden bei allem rund um das elektrische Laden: von der Wahl der Ladestation über Lademanagement, Ladekarten und Kostenabrechnung bis zur Unterstützung nach der Installation. Außerdem ist das Unternehmen als Registrierungsdienstleister für ERE-Zertifikate aktiv, die niederländischen Einheiten für erneuerbare Energie im Verkehr. Mit diesem breiten Angebot hat sich Laadkompas zu einem wichtigen Akteur in einem sich schnell verändernden Lademarkt entwickelt.
Wir sprachen mit Kishen Thakoersingh, Business Developer bei Laadkompas, über die Entwicklung des Unternehmens, die Zusammenarbeit mit Peblar und seine Sicht auf die Zukunft des intelligenten Ladens.
Persönliche Unterstützung als Unterscheidungsmerkmal
Obwohl Digitalisierung eine wichtige Rolle spielt, bleibt persönlicher Kontakt laut Laadkompas entscheidend. Wo viele Anbieter auf automatisierten Support setzen, wählt Laadkompas bewusst Erreichbarkeit und direkten Kundenkontakt.
Meldet eine Ladestation eine Störung, kann das Team dies erkennen und bewerten. Falls nötig, wird ein Installateur aus dem landesweiten Netzwerk eingeschaltet.
Man kann viele Prozesse automatisieren, aber bei einer Frage oder einem Problem wollen Kunden auch einfach jemanden sprechen können. Diese Erreichbarkeit und persönliche Unterstützung werden enorm geschätzt.
Dieser Ansatz spricht eine breite Zielgruppe an: von privaten EV-Fahrern und Selbstständigen bis zu Hotels, Banken, Vermietungsunternehmen und Logistikorganisationen. Mit mehr als 100.000 Nutzern hat Laadkompas inzwischen eine starke Position aufgebaut und die Ambition, weiter zu wachsen.
Die erste Begegnung mit Peblar
Die Zusammenarbeit zwischen Laadkompas und Peblar entstand, als ein Kunde mit mehreren Peblar Ladestationen fragte, ob diese mit der Plattform von Laadkompas verbunden werden könnten. Die Migration verlief erfolgreich und bildete die Basis für die weitere Zusammenarbeit.
"Der erste konkrete Schritt war ein Kunde, der seine Peblar Ladestationen auf unsere Plattform umziehen wollte. Als das erfolgreich funktionierte, sahen wir sofort mehr Möglichkeiten für die Zusammenarbeit."
Seitdem sieht Laadkompas immer öfter Peblar Ladestationen bei Kunden. Laut Kishen ist das Feedback von Installateuren und Endnutzern auffallend einig: Die Ladestationen sind einfach zu installieren, zuverlässig im Gebrauch und brauchen wenig Service.
Zuverlässigkeit als Basis
Für einen CPO ist Zuverlässigkeit entscheidend. Störungen führen zu zusätzlichen Supportanfragen und einer schlechteren Nutzererfahrung. Deshalb schaut Laadkompas kritisch auf die Qualität der Ladestationen, die es unterstützt.
Laut Kishen schätzen Installateure die einfache Installation von Peblar, während Endnutzer vor allem den zuverlässigen Betrieb und das Design positiv bewerten. Auch den Peblar Dual sieht Laadkompas als interessante Lösung, besonders für gewerbliche Standorte.
"Mit einem Anschlusspunkt schafft man mehrere Lademöglichkeiten und nutzt die vorhandene Infrastruktur effizienter. Gerade bei den aktuellen Herausforderungen rund um die Netzkapazität ist das ein interessanter Vorteil."
Intelligent mit verfügbarer Energie umgehen
Netzengpässe werden laut Laadkompas eine der größten Herausforderungen für die weitere Elektrifizierung in den Niederlanden. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich immer mehr vom reinen Laden zum intelligenten Laden: Ladevorgänge werden auf Energietarife, Netzkapazität und lokal verfügbare Energie abgestimmt.
Auch ERE-Zertifikate spielen dabei eine wachsende Rolle. EV-Fahrer brauchen dafür eine Ladestation mit MID-Zähler und eine Partei, die die administrative Abwicklung übernimmt. Als CPO und Registrierungsdienstleister unterstützt Laadkompas beide Teile. Kishen erwartet, dass ERE-Zertifikate Fahrer zunehmend motivieren, zu den richtigen Momenten zu laden.
"Die Herausforderung ist nicht nur, mehr Ladepunkte zu installieren. Vor allem müssen wir die verfügbare Energie intelligenter nutzen. Da rücken Ladestationen, Managementplattformen und Energiemanagement immer näher zusammen."
Diese Entwicklung sieht Laadkompas besonders in der Logistik, wo Unternehmen immer öfter Lademanagement, Energiemanagement und ERE-Zertifizierung kombinieren.
Gemeinsam weiterentwickeln
Laut Kishen wird die Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Plattformanbietern und Nutzern immer wichtiger, je weiter sich der Markt professionalisiert.
"Wir stehen nah am Endnutzer und sehen, welche Fragen in der Praxis entstehen. Peblar hat das Produktwissen und die Entwicklungskraft. Bringt man diese beiden Welten zusammen, kann man sich gegenseitig wirklich stärken."
Was mit der Migration einiger Ladestationen begann, ist zu einer Zusammenarbeit gewachsen, in der sich beide Parteien ergänzen. Peblar liefert zuverlässige und intelligente Hardware, während Laadkompas wertvolle Einblicke aus täglichem Kundenkontakt, Lademanagement und ERE-Dienstleistungen einbringt. Gemeinsam arbeiten sie an Ladelösungen, die bereit sind für die Zukunft des elektrischen Fahrens.
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